Wer Gott sucht, wird ihn finden!

Wenn wir einen kleinen Beitrag dazu leisten können, sind wir glücklich!


Wir feiern Gottesdienste für Suchende, Kirchendistanzierte,

Zweifelnde und natürlich für Glaubende.

 

Die Gute Nachricht ist einfach zu kostbar, um sie für uns zu behalten.

Jeder Mensch soll Gottes Wort in seiner Relevanz für unser Leben und für unseren Alltag erfahren können. Deshalb gestalten wir Willkommensgottesdienste für Zweifelnde und Gemeindegottesdienste für Glaubende.

Ein Willkommensgottesdienst soll leicht verständlich sein und die Relevanz des Evangeliums zeigen. Einige Elemente sind einfach interessant:

Die Sprache und die Musik bedürfen keiner Übersetzung mehr. Sie sind übersetzt.

Ein 5 - Minuten- Theater und ein Vortrag zeigen die Kraft des Glaubens.

Nicht selten wird in diesen Gottesdiensten gelacht.

Die Predigt ist konkret, klar und an Fragen der Menschen orientiert.

Ein Kreuzverhör bestehend aus Fragen der Zuhörer ist spontan und gibt Antworten.

Die Gebete entstehen aus den kurz notierten Bitten der Zuhörer.



Derzeit feiern wir erste einen Gottesdienst monatlich speziell für Suchende:

Am 3. Sonntag, um 11.30 Uhr: Willkommensgottesdienst

Parallel gibt es einen Kinder-Wigo im Jugendhaus.


Die Botschaft Jesu mit kirchendistanzierten und zweifelnden Menschen klar und lebensnah durchdenken, ohne daß daneben auch noch traditionelle Formen und Sprache verstanden werden müssen. Der Gottesdienst zeigt die Kraft des Glaubens für den Alltag durch seinen Themenbezug besonders eindrücklich.


Der Termin des nächsten Willkommensgottesdienstes?

Sie sind herzlich eingeladen!



Eine Teilnehmerin am Willkommensgottesdienstes berichtet:

Glauben ja - Kirche wozu? Bislang fuhr ich gut mit dieser Devise. Allerdings musste ich mit dem Heranwachsen meiner Kinder, insbesondere meines Sohnes, mehr und mehr die Inkonsequenz dieses Verhaltens feststellen. Als Rahmenprogramm war mir Kirche mitunter sehr nützlich - zu Weihnachten oder an verregneten Sonntagen war es willkommene Abwechslung - aber, bitte schön, bloß nicht bekennend!

Wie anders seit mein Sohn immer begeisterter vom Schulgottesdienst erzählte: "Mama, das macht so einen Spaß. Die Lieder sind so schön - und überhaupt: einen besseren Pastor gibt es - glaube ich - nicht." (Originalzitat)

Ich gebe zu, ich wurde stutzig und bekam erste Zweifel, ob meine Entscheidung Kirche aus unserem Leben völlig auszuklammern, richtig war. Fortan ging ich auf Schnupperkurs mit der Kirche - anfangs als Zaungast - doch schnell nahm der Heilsbrunnen für uns Gestalt an.

Durch ein mir sehr lieb gewordenes Gemeindemitglied hörte ich vom Willkommensgottesdienst. Eine neue Form, die besonders sporadische Kirchgänger mit offener Glaubensweise konfrontieren will.

Schon die Anfangszeit. 11.30 Uhr, machte mir Morgenmuffel diesen Gottesdienst sehr sympathisch. Da auch die Kinder gleichzeitig den Kindergottesdienst besuchen oder betreut werden, habe ich Zeit, Gottesdienst zu erleben und zu feiern. Anschließend genieße ich das gemütliche Beisammensein mit gemeinsamen Essen, für das einzelne Gemeindemitglieder selbst sorgen. Es entstehen wahrhafte Überraschungsbuffets: Eine gelungene Kombination von Klerus und Lukullus! Oder ganz profan für mich : Zwei Fliegen mit einer Klappe. Gesättigte Kinder nach dem Gottesdienst sind nämlich meist zufriedene Kinder.

Was mir am Willkommensgottesdienst auch gefällt, ist die bewusst gewählte lockere Form. Neuere Kirchenmusik wird bevorzugt und professionell vorgetragen. Ein Spaß für die Ohren, der zum Mitsingen animiert. Auf traditionelle Elemente wird weitgehend verzichtet. Die Orgel kommt beispielsweise selten zum Einsatz, statt dessen erklingen Gitarren und Klavier. Aber keinesfalls in konkurrierender Form, sondern als sinnvolle Ergänzung zur Orgel.

Bei aller Fröhlichkeit, die vom Willkommensgottesdienst ausgeht, entsteht doch immer wieder andächtige Stille im Gebet, die mich sonst oftmals erschauern ließ. Hier ist es gelungen, selbst Kirchenskeptikern wie mir, einen Zugang zum Glauben zu schaffen, der mich gleichsam anzieht wie fasziniert.

Es ist schön, daß Kirche für mich persönlich Inhalt bekommen hat und schon längst nicht mehr nur als Untermalung zu besonderen Anlässen dient.

 

Dafür meinen herzlichen Dank,

Marion Nöthen-Rychlik

 
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