Konzepte
 

Wir stehen unter Gottes Verheißung und Auftrag, sein Evangelium zu verkündigen, indem wir das Evangelium leben und konsequent in die Gemeinde umsetzen. Dies entspricht dem Kerygma (Sinnmitte) des Neuen Testamentes.






Ein Konzept macht den Horizont weit und klärt den Weg.

Es ist unser Ziel, jeden Menschen zu begleiten, der sich dem christlichen Glauben nähern möchte. Deshalb wollen wir bereit sein, die Gemeinde immer wieder wachsen und sich verändern zu sehen, damit Gott die Ehre gegeben wird und Menschen wirklich zu Gott finden. Dies entspricht dem Auftrag Jesu. Wir verstehen dies als gelebte Nächstenliebe.

Nur eine am Evangelium ausgerichtete Arbeit kann Menschen von Schuld befreien und zu einem ungeteilten Leben mit Gott verhelfen.
Deshalb haben wir die Ordnung unserer Evangelischen Kirche mit der Heiligen Schrift verglichen und aus diesem Diskurs unsere besonderen Aufgaben abgeleitet.

Nur glaubende, bekennende und sprachfähige Christen haben die hohe Motivation, unter persönlichen Opfern verbindlich und zugleich evangelistisch zu arbeiten.

Die Gemeinde soll deshalb klar dem Ziel dienen, Menschen zu Jesus zu führen und zu einem Wachstum der Gemeinde zu gelangen.

•ohne ein schlechtes Gewissen zu machen (moralisieren),

•ohne unter christlichen Leistungsdruck zu stellen,

•ohne anderen ihren Glauben abzusprechen.
 

Sie soll die Verschiedenheit der Gaben, aber auch die der Dienste entfalten. Eine klare Verkündigung, eindeutige Liebe zu den Menschen, klare Strukturen und hingegebene Dienste sollen die Gemeinde auszeichnen. Dieses Konzept wird durch vier Leitungsebenen umgesetzt.
 

I. Das Bezirkspresbyterium versteht sich als formale und geistliche Leitung im Bezirk.

Es wird von der Runde der Ordinierten und von den Koordinatoren unterstützt. Hier geht es um Gebet, Gottes Vision, Langzeitstrategien, Konfliktbewältigung.

 

II. Die Ziele werden an die Koordinatorenkonferenz weitergeben.


Die Koordinatorenkonferenz ist ein zentrales Element der Gemeindeentwicklung! Hier treffen sich die Bereichskoordinatoren, um die Vorgaben des Bezirkspresbyteriums in übergreifende Konzepte und eine gemeinsame Richtung umzusetzen.

 

III. Die Koordinatoren leiten die Gemeindebereiche

In den Bereichen soll ein Koordinator verantwortlich die Leiter der Gruppen mit den kurz- mittel- und langfristigen Zielen vertraut machen, sie von der Notwendigkeit der nächsten Schritte überzeugen und mit ihnen nach Realisierungsmöglichkeiten suchen. Dies ist ebenfalls eine immens wichtige Aufgabe, die auch die Gabe der persönlichen Bindungsfähigkeit von Mitarbeitern und visionäre Begeisterung umfasst.

Die Bereiche sind zu entfalten und klar personell und strukturell zu benennen! Hier geht es um die Umsetzung der Vision Gottes und die Langzeitstrategien in konkrete strategische Schritte. Die Bereiche sollen mittel- und langfristig weit umfangreicher sein: Sie sind noch nicht klar abgegrenzt.

 

Die Gemeindebereiche haben vier Ebenen, die unsere besondere Aufmerksamkeit benötigen : 

A Evangelistische Ebene ( Christen gewinnen und Gottesdienstgestaltung )

B Gruppenebene der bestehenden Gruppen (Kleingruppen als Erfahrung der Gemeinschaft )

C Ebene der Mitarbeitergewinnung (Gaben entfalten und einsetzen)

D Basisebene ( praktischen Hilfe, Finanzen, Öffentlichkeitsarbeit, Verwaltung)


 
Wer konzeptionslos handelt, erreicht kein Ziel
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