Das Gebet

Gottes persönliches Geschenk

Beten ist überall möglich

Und - es ist die größt mögliche Nähe zu Gott!

In der Stille

Im Gottesdienst

In der Natur

In Gemeinschaft

Die Bedeutung des Gebetes

In der Stille kann das Herz aufgehen, mit Gott zu sprechen. Das Gebet ist für jeden Einzelnen und für jede Gemeinde nicht zu unterschätzen. Das Gebet ist die direkte Verbindung mit Gott. Deshalb ist es eine große Hilfe, in der Gemeinschaft mit anderen zu beten.

Diese Erfahrung des gemeinsamen Gebetes macht Mut, auch alleine zu beten. Das Gebet verbindet uns mit Gott. Es bringt uns seiner Gnade und Liebe nahe. Wer betet, unterstellt sich mehr und mehr der Führung Gottes, denn wer Gottes Hilfe oder Vergebung erbittet, wird danach fragen, ob das Gebet, die eigenen Bitten, Gottes Absichten entsprechen. 

Wir dürfen Gott zutrauen, in unser Leben und in unsere Wirklichkeit einzugreifen. Aber er ist respektvoll und wartet auf eine Einladung, in die Souveränität unseres Lebens eingreifen zu dürfen. In Maleachi 3,6 heißt es: Ich, der Herr, habe mich nicht geändert! Hebräer 13,8 lautet: Jesus Christus ist derselbe gestern, heute und in Ewigkeit. 2. Korinther 9,8 sagt: dass denen, die ihm nachfolgen, alles gegeben wird, was sie brauchen. Epheser 3,20 verspricht, dass er unendlich viel mehr tun kann, als wir erbitten oder uns ausdenken können. 

Aber Gott ist keine Bittstelle, die meine persönlichen Bitten erledigt. Er liebt mich wie die anderen. Meine Bitte gehört also in einen großen Kontext, in den Kontext der weltweiten Christenheit und der ganzen Menschheit. Unsere persönlichen Bitten sind Ausdruck unseres Vertrauens. Dies ehrt Gott und entlastet uns. Wir sollten dennoch bereit, dass Gott in seiner Weisheit anders entscheiden und eingreifen wird. Doch stets zu unserem Besten. 

Bill Hybels schreibt in seinem Buch "Aufbruch zur Stille", das wir empfehlen (Exzerpt): Wenn Gebete nicht erhört werden. Wenn die Bitte falsch ist, sagt Gott: "Nein". Wenn der Zeitpunkt falsch ist, sagt Gott: "Später". Wenn du selber falsch liegst, sagt Gott: "Wachse". Diese so einfach erscheinende Regel kann auf dem eigenen geistlichen Prozess helfen, sich zu hinterfragen und Gottes Absichten zu erkennen. Auch die Jünger hatten unangebrachte Bitten: z. B. die Bitte des Petrus, drei Hütten bauen zu dürfen bei der Verklärung Jesu (Matthäus 17,1-8), die Söhne des Zebedäus wollen zur Rechten Jesu sitzen im Reich Gottes (Matthäus 20,20-23), die Bitte um die Zerstörung eines samaritanischen Dorfes (Lukas 9,51-56). Zum Glück liebt Gott uns zu sehr, um uns auf unangebrachte Bitten "Ja" zu sagen. 

Das Motiv ist entscheidend: Will ich mich nicht ändern, dafür aber erbitte ich, dass Gott andere ändert? Will ich Gott die Ehre geben mit meiner Bitte, oder selbst von anderen geehrt werden. Wer betet: "Gott, lass meine Gemeinde wachsen!" , aber selbst eine Berühmtheit mit großer Gemeinde und ausgefallenen Programmen werden will, wird nicht von Gott erhört werden.

Entscheidend ist, ob mit der Erfüllung der Bitte
• Gott die Ehre gegeben wird;
• es sein Reich vorantreibt;
• es Menschen hilft;
• es mir hilft, geistlich zu wachsen.
 
Wenn Du nicht von Gott erhörst wirst, solltest Du Deine Bitte noch einmal überprüfen. Willst Du Dich vielleicht einem Problem oder einer Wahrheit nicht stellen? Bin ich bereit zu glauben, dass Gott besser weiß, was für mich gut ist? (Jesaja 55,8-9) Gott gibt kindischen Forderungen nicht nach. Es kann etwas in meinem Leben nicht in Ordnung sein und ich habe damit eine Mauer gegenüber Gott errichtet.

Gebetshindernisse

Nichts motiviert mehr zum Gebet, als ein erhörtes Gebet. Viele Christen tun alles, außer beten und wundern sich dann über nicht erhörte Erwartungen. "Ihr erhaltet nichts, wenn ihr nicht bittet!" (Jakobus 4,2) Wir sollten regelmäßig und über längere Zeit mit brennendem Herzen für etwas beten! In Korea gibt es eine Gemeinde, in der jeden Freitag Abend 10.000 Menschen für das Wachsen der Gemeinde beten. Die Gemeinde hat inzwischen 450.000 Menschen.

Sünde, die ich nicht bekenne, trennt mich von Gott (Jesaja 59,2: "Was zwischen euch und eurem Gott steht, das sind eure Vergehen; eure Sünden verdecken sein Gesicht, so dass er euch nicht hört.). Gott betrügen, Arme betrügen, seine/n Partnerin/ Partner betrügen. (Maleachi 2,113b-14: „Nachdem ihr mich, die Unterdrückten unter euch und sogar eure eigenen Frauen betrogen habt, habt ihr noch die Frechheit, um meine Gunst zu bitten?") Schon eine kleine Sünde im Herzen kann das ganze Gebet verseuchen. Gott erwartet von uns, dass wir unter allen Umständen unsere persönliche Integrität bewahren (Micha 6,8: Es ist dir gesagt, Mensch, was gut...: Recht tun, Güte und Treue lieben, in Ehrfurcht den Weg gehen mit deinem Gott). 

Zerbrochene Beziehungen: Gott liegt sehr daran, eine liebende Gemeinschaft zu schaffen und zu erhalten. (Matthäus 5,23f (erst versöhnen, dann opfern); 1. Petrus 3,7 ( Männer auf Frauen Rücksicht. Erben der Gnade) 

Selbstsucht: Egoistische Bitten erfüllt Gott nicht (Jakobus 4,3), denn dann wären wir geistlich schnell ruiniert. Woran sollten wir wachsen und lernen, um andere zu verstehen? Gleichgültigkeit: "Wer seine Ohren verschließt vor den Schreien des Armen, wird selbst nicht erhört, wenn er um Hilfe bittet." (Sprüche 21,13) besonders Jesaja 58,3-9. Mangelnder Glaube: voller Glauben bitten. (Jakobus 1,5-8). Um so mehr Sie von Gottes Macht überzeugt sind, desto mehr wird er Sie seine Macht sehen lassen. "Bete und wachse - und ich werde die Schleusen des Himmels öffnen und Segen im Übermaß auf euch herab schütten (Maleachi 3,10).
  

Zur Ruhe kommen

Wo hat die leise ruhige Stimme Gottes in unserem hektischen Leben Platz? Wann erlauben wir ihm, uns zu leiten, zu korrigieren und zu bestätigen? Ein Christ darf sich nicht von den Zielen, Plänen und Aktivitäten dieser Gesellschaft so vereinnahmen lassen, dass er seine Gottesbeziehung vernachlässigt. Viele Christen stellen fest, dass sie "in den Sorgen, dem Reichtum und den Genüssen des Lebens ersticken" (Lukas 8,14) und deshalb nicht mehr wachsen und reifer werden können. Es ist notwendig, einen echten Entschluss zu fassen, den Schwerpunkt des eigenen Lebens auf Gott zu legen:

1) Täglich ein geistliches Tagebuch führen mit Erfahrungen, Beobachtungen und Überlegungen, hinter die Ereignisse schauen und ihre Bedeutung ausmachen. Dies hilft, unser Leben zu prüfen, damit wir aus unseren Entscheidungen (Fehlern) lernen. Das Tagebuchschreiben hilft aber auch, ruhiger und besinnlicher zu werden und sich nicht von der Gesellschaft vereinnahmen zu lassen.
2) Meine Gebete aufschreiben. 
3) Ich bin nun ruhig genug, Gott kann zu mir sprechen (1. Könige 19,12), ich bin bereit, auf Gott zu hören.

Warum wir hinhören sollen

Gott lässt uns Bibelverse oder Erlebnisse neu sehen und gibt uns damit etwas zu verstehen. Er leitet uns im Glauben. "Und ich werde den Vater bitten, und er wird euch einen anderen Beistand geben, der für immer bei euch bleiben soll" (Joh 14,16-18). Gott hat seine Stimme nicht am Ende des 1. Jahrhunderts verloren! Sie können eine Beziehung nicht aufbauen, wenn nur einer redet. Manche hören den Geist Gottes, aber sie bezweifeln es, weil es ihnen nicht logisch erscheint. Andere möchten dem Heiligen Geist folgen, haben aber Angst etwas falsch zu machen und lassen es ganz. Wie sie auf das Reden des Geistes reagieren, hat Auswirkung darauf, wo Sie die Ewigkeit verbringen. Ihre Sicherheit als Christ hängt davon ab, wie Sie die Führung des Heiligen Geistes aufnehmen und umsetzen (Römer 8,16 .. Kinder Gottes). Ihr Wachstum als Christ hängt davon ab, ob Sie die Führung des Heiligen Geistes annehmen. "Der Geist der Wahrheit wird euch in die ganze Wahrheit führen" (Johannes 16,3). Wenn Sie Gottes Führung zulassen, hat das positive Auswirkungen auf Ihr Leben.

Das Gebet ist die Tür in Ihrem Herzen zu Gott!

Achim Dehmel

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